Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
  • M konzept

    Home

  • Trendguide schroll

    Michaele Schroll

Trendguide Home Architektur

Euroboden GmbH

Bildschirmfoto 2017 10 22 um 21.42.51

So können Sie uns erreichen:

Homepage: Ansehen
Telefon: +49 (0) 89.20 20 86-20
Email an:
Anfahrt: mit Google Maps

Social goo Social twit Social fb

Mit dem neuen Projekt Erhardtstraße 10 setzt Euroboden Maßstäbe für die zeitgenössische Auseinandersetzung mit historischer Architektur

Streng gerasterten, monotonen Lochfassaden kann Stefan F. Höglmaier nichts abgewinnen. Sein Anspruch bei der Entwicklung neuer Projekte ist ein anderer: Der Münchner, Jahrgang 1974, ist Visionär und Gestalter zugleich. Sein 1999 gegründetes Unternehmen Euroboden hat stets das Verhältnis zwischen Bauherr und Architekt sowie die besonderen Gegebenheiten vor Ort im Blick – vor allem aber die Qualität der entstehenden Architektur: „Euroboden ist die erste Architekturmarke der Immobilienbranche“, sagt Höglmaier, der bereits mit mehreren interessanten Projekten auf sich aufmerksam machte – darunter einem Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg an der Ungererstraße 158 in Schwabing-Freimann.

Gemeinsam mit raumstation Architekten aus Starnberg verwandelte er den unter Denkmalschutz stehenden Bunker mit seinen zwei Meter dicken Wänden in attraktive Wohn- und Büroflächen mit Tageslicht und „Weitblick“ über München. Eine Transformation, die sich niemand so richtig vorstellen konnte, als die Bundesliegenschaftsverwaltung das Relikt aus düsteren Zeiten 2010 zum Kauf anbot. Doch sie funktionierte – ebenso wie seine Idee, in dem Gebäude einen einzigartigen Ausstellungsraum einzurichten: Unter dem Namen „BNKR“ (www.bnkr.space) finden hier seit 2014 regelmäßig Ausstellungen und Projekte im Spannungsfeld von Architektur, Kunst, Film, Fotografie und Neuen Medien statt. Dabei versteht das Kuratorenteam BNKR als Ausstellungsraum, Plattform, Denk- und Erlebnisraum zugleich – mit dem Ziel, Reflexionen über unsere Gegenwart(en) in Kunst, Design und Architektur zu aktivieren und sie weiterführend mit Literatur, Film, Musik, Philosophie und/oder Wissenschaft zu animieren.

Die architektonische Vision eines Projekts wird bei jedem Bauvorhaben im offen geführten Dialog mit dem Architekten erarbeitet. Diesen schöpferischen und synergetischen Prozess nennt Höglmaier „Architekturkultur“: Dabei werden die spezifischen Inhalte der jeweiligen Bauaufgabe von Anfang an in einem permanenten Austausch auf Augenhöhe weiter entwickelt. Für dieses in der Branche durchaus nicht übliche Verhältnis wird Euroboden von national und international führenden Büros wie David Adjaye, David Chipperfield oder Jürgen Mayer H. und seinem Büro J. MAYER H. ebenso geschätzt wie als Ideengeber und Bauherr mit architektonischem Sachverstand. Genauso gerne kooperiert Euroboden aber auch mit jungen, weniger bekannten Talenten. „Dadurch entstehen ästhetische Unikate, die gleichzeitig eine hohe Investitionssicherheit garantieren. Neben der Schaffung von neuem Wohnraum werten sie das Stadtbild auf und tragen so in zweierlei Sinn zur Stadtentwicklung bei“, sagt Höglmaier.

Ein neues Beispiel dafür als zeitgenössische Neuinterpretation des Münchner Bürgerhauses ist die Erhardtstraße 10. Auch für dieses in unmittelbarer Nähe zur Isar gelegene Projekt hatte Höglmaier von Anfang an eine klare architektonische Vision: den Erhalt und die Entwicklung der einzigartigen, historischen Münchner Straßenzeile am Isarufer. Wichtig war ihm dabei, gemeinsam mit dem Architekten die benachbarten, überwiegend unter Denkmalschutz stehenden Häuser sowie die städtebaulichen Spezifika der Isarvorstadt in sämtliche gestalterische Planungen einzubeziehen.

Als Partner holte sich Höglmaier mit dem Berliner Thomas Kröger einen mehrfach ausgezeichneten Architekten ins Boot: Kröger gründete sein eigenes Büro 2001 im Anschluss an die Mitarbeit bei Norman Foster in London und Max Dudler in Berlin und arbeitet seither mit Bauherren im In- und Ausland an Privathäusern, Kunstgalerien, sowie Büro-, Wohnund Museumsbauten. Für das Münchner Projekt nahmen sich Thomas Kröger Architekten enorm viel Zeit: Die Isarvorstadt mit dem nahe gelegenen Europäischen Patentamt, dem Deutschen Museum vis-à-vis und dem Gärtnerplatz im Rücken zu erkunden, brachte ihm sehr viel Wissen für das neue Bauvorhaben. „Die Stadt achtet sehr darauf, welches Aussehen Neubauvorhaben haben sollen, und auch deswegen war für mich dieses Projekt ein ganz Besonderes“, so Kröger.

Der vier Gebäudeteile und zwei grüne Innenhöfe umfassende Neubau bietet 24 hochwertige, in Bezug auf Größe und Raumaufteilung sehr unterschiedliche Wohneinheiten. Weithin sichtbares Erkennungsmerkmal ist die markante Dachlandschaft mit ihrer Eindeckung aus Kupferlamellen und den wellenförmigen Ausschnitten. Das Merkmal der voluminösen Dächer fand Kröger in der Nachbarschaft vor und entwickelte daraus die unverwechselbare „Behutung“ des Gebäudes zur Straße.

Beim Vorderhaus griff Kröger Gestaltungselemente der benachbarten, historistischen Fassaden auf und übersetzte sie mit großer Sorgfalt in aktuelle Materialität und zeitgemäße Gestalt. Interessant ist dabei vor allem seine Idee der zweigeteilten Fassade: Weit auskragende Erker verleihen einerseits den innenliegenden Wohnungen die Eleganz eines Salons und machen gleichzeitig die Vorderansicht zu etwas Außergewöhnlichem. Weil der Neubau analog zu den prächtigen Fassaden der umliegenden Häuser über eine ausgeprägte Plastizität und Handwerklichkeit verfügen sollte, wählten Thomas Kröger Architekten für die Erhardtstraße 10 eine Sgraffito-Technik, die ihren Ursprung in der italienischen Renaissance hat und auch an zahlreichen Münchner Bauten präsent ist. Die drei im rückwärtigen Bereich liegenden Häuser greifen die Tradition der Münchner Gewerbehöfe mit etwas schlichter gestalteten Fassaden und niedrigeren Traufhöhen auf und werden über einen räumlich gefassten Weg durch einen vorgelagerten Stadthof und einen begrünten Gartenhof erschlossen. Inspiration zur Gestaltung der außergewöhnlichen Hofgärten holte sich Kröger übrigens beim nahegelegenen Europäischen Patentamt.

 

heller & partner

Bildschirmfoto 2017 10 22 um 21.48.31

So können Sie uns erreichen:

Homepage: Ansehen
Telefon:
Email an:
Anfahrt: mit Google Maps

Social goo Social twit Social fb

Auf dem Plangebiet am Ostbahnhof in München entsteht kein neuer Stadtteil wie auf einem leeren Reißbrett, sondern vor allem Qualität und Bodenständigkeit sollen das Areal aufwerten. Denn laut der erklärten Philosophie ist ein allmählicher Wandel für das Werksviertel vorgesehen, der das eine oder andere Bestehende mit in die Zukunft trägt.

Auf dem ehemaligen Gewerbe- und Industrieareal entsteht auf rund 40 Hektar - zwischen der Friedenstraße, Rosenheimer Straße und Aschheimer Straße - ein neues Stadtviertel zum Wohnen und Arbeiten und für Freizeit und Kultur. Das Areal kann auf eine sehr lebendige Historie zurückblicken. Als früher alte deutsche Traditionsunternehmen wie zum Beispiel Pfanni, Zündapp, Konen und Optimol dem Standort ihren Stempel aufdrückten, wurden Kartoffeln zu Knödel verarbeitet, Motorräder zusammengebaut, Kleidungsstücke entworfen und geschneidert und Schmierstoffe zu Problemlösern veredelt.

Urban und einzigartig – mit viel Charakter

Obwohl die alten Maschinen längst verschwunden sind, ist der Puls der Wirtschaftskraft am Ostbahnhof bis heute noch deutlich spürbar. Diese Kraft wird auch das Areal weiterhin bestimmen. Denn historische Baukörper sorgen mit modernen Gebäuden für spannende Kontraste. So verschmilzt harmonisch das Alte mit dem Neuen und formt daraus ein einzigartiges Zukunftsviertel: das Werksviertel München. Es ist perfekt mit den wichtigen Verkehrsadern Münchens verbunden und alle Lebensbereiche - Leben, Wohnen, Arbeiten und Bewegen – sind im Werksviertel optimal miteinander verbunden. Dafür sind heute ca. 1.200 neue Wohnungen für rund 3.000 Bürgerinnen und Bürger vorgesehen und langfristig sollen etwa bis zu 7.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Eigentümer der Flächen sind die Landeshauptstadt München sowie acht weitere Unternehmen. Erste Ideen zur Nachnutzung des Geländes entstanden bereits im Jahre 1999. Der Bebauungsplan folgte ein Jahr später und den Anfang machte 2005 gleich das Technologiezentrum I von Rohde & Schwarz und seit 2010 steht die „Medienbrücke“ als Symbol innovativer und richtungsweisender Architektur in München.

Eine gewachsene Historie weiterführen

Ein geschichtsträchtiges Areal wurde vom Team um Johannes Ernst der Steidle Architekten in München städtebaulich an die Erfordernisse der Zukunft angepasst. Das war für den Architekten natürlich Herausforderung und Anspruch zugleich. Mit viel Erfahrung und großer Leidenschaft verantwortet Johannes Ernst die gesamte architektonische Planung. Ernst wollte mit seiner Planung dem Ort eine zeitgenössische Schicht hinzufügen und Kontinuität als einen progressiv-kreativen Prozess verstehen, der nicht nur auf die irgendwann fertiggestellte Stadt zielt, sondern bewusst auch den Entwicklungsprozess kultiviert. Auf diese Weise wirkt die bestehende architektonische Vielfalt wie ein Motor auf die dynamische Entwicklung des gesamten Werksviertels. Dies geschieht, indem neue Gebäude zu alten hinzugefügt, verborgene Gebäudeschätze ausgegraben und in neuer Form wiederhergestellt sowie bestehende Verbindungen aufgegriffen und verfeinert werden. „Die alten Werksgebäude sind Ausgangspunkte für neue Gebäudetypologien, die in München die selten anzutreffende Loftnutzung an der Schnittstelle zwischen Leben und Arbeiten anbieten“, sagt Ernst.

Architektonische Inspirationen ausleben

Aus den damaligen Pfanni-Fertigungshallen entstand das Herzstück des Werksviertels: das WERK3. Hierfür wurde das Bestandsgebäude renoviert, modernisiert, aufgestockt und um ein Bauteil erweitert. Auf einem insgesamt 11.000 m2 großen Grundstück steht heute ein Gebäude mit sieben Stockwerken, einem Untergeschoss sowie eine Tiefgarage. Dabei ist es nicht nur die Architektur, die in München seine Beispiele sucht: Teil des WERK3-Konzepts ist ein etwas ungewöhnlicher Nutzungsmix. So entstanden Tür an Tür Loft-Büros, spezielle Handels- und Showroom-Flächen, aber auch Restaurants, Bars, Räume für Entertainment und inspirierende Kunst-Ateliers für Künstler wie zum Beispiel Ugo Dossi und Prof. Olaf Metzel. Mit der außergewöhnlichen Architektur der „Medienbrücke“ wurde ein neues Kapitel in der Münchener Architekturgeschichte aufgeschlagen. Die Flächen der „Medienbrücke“ werden durch eine kühne Konstruktion von zwei aufragenden Säulen gestützt. Die Räumlichkeiten scheinen mit ihrem fantastischen Ausblick über München und den in die Alpen förmlich über dem „Media Works Munich Areal“ zu schweben. Das architektonische Konzept setzt sich im Inneren des Gebäudes konsequent fort. Für ein Raumgefühl der ganz besonderen Art sorgt eine offene Raumgestaltung. Zukunftsweisende Technologien der Kühlung, Lüftung und der Beheizung wurden installiert. Das Gebäude ist mit einer hochwertigen Glasbzw. Doppelfassade mit integriertem Sonnenschutz ausgestattet und alle Fenster lassen sich öffnen. Das Objekt verfügt über eine LEED-GOLDZertifizierung.

Das Münchner Traditionsunternehmen Rohde & Schwarz errichtete im Norden des Werksviertels ein neues Zentrum für Forschung und Entwicklung auf 13.500 m² Geschossfläche: das Technologiezentrum II. Das Gebäudekonzept verknüpft mit seiner Gestaltung die Dimensionen Innovation, Ästhetik und Zweckmäßigkeit. Diese anspruchsvolle Aufgabe übernahm das Düsseldorfer Architektur-Büro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky. Dominierendes Designelement ist die offene Raumstruktur, in denen Büros und Labor-Arbeitsplätze für Forschung und Entwicklung gehalten sind. Ein weiterer Eyecatcher ist die Außenfassade mit ihrer auffälligen Aluminium-Lamellenstruktur, die dem Technologiezentrum II eine sehr eigenwillige Anmutung verleiht. Die vertikal begrünten Balkonlandschaften bieten den Mitarbeitern weitere Flächen für eine freie Kommunikation. Da im Werksviertel das kulturelle und kreative Herz Münchens schlägt, soll das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks eine neue Heimatstätte für sein zukünftiges Wirken erhalten. Das ehemalige Pfanni-Gelände eignet sich für das Raumkonzept der Bayerischen Staatsregierung ideal: ein großer Saal mit 1.800 Plätzen und ein kleiner Saal für bis zu 800 Plätze. Es ist geplant, dass das Projekt bereits bis 2021 gebaut und abgeschlossen werden soll. Nicht weit entfernt werden sich Grundschule, Kindergärten, Wohnungen, ein Park, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten befinden. Klassische Musik erhält somit einen direkten Zugang zu den Menschen. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks absolviert jedes Jahr in München über 80 Auftritte und verkauft über 8.500 Abonnements.

www.werksviertel.de